
Ihr Shop läuft. Bestellungen kommen rein, das ERP ist angebunden — irgendwie. Und trotzdem: Es geht nicht weiter.
Neue Funktionen? Dauern Monate. Die mobile Conversion stagniert, obwohl der Traffic eigentlich da wäre. Produktdaten werden oft zwischen Shop, PIM und ERP manuell abgeglichen, von Mitarbeitenden, die Besseres zu tun hätten. Dazu kommt: Das Entwickler-Ökosystem Ihres Shopsystems schrumpft. Updates werden seltener. Plugins unsicherer.
Das klingt spezifisch, ist es aber nicht. Es ist die Realität vieler mittelständischer Onlinehändler, die auf Systemen wie xt:Commerce, Magento 1 oder Shopware 5 aufgebaut haben.
Das Problem ist nicht der Shop. Es ist die Architektur dahinter.
Legacy-Systeme haben eine tückische Eigenschaft. Sie funktionieren gerade gut genug, um die Entscheidung zur Migration hinauszuzögern. Gleichzeitig wächst die technische Schuld — mit jedem Monat, jedem Workaround, jeder manuellen Datenpflege.
Die Kosten dafür sind real. In Vollzeitäquivalenten für Datenpflege, die ein PIM automatisieren könnte. In Conversions, die auf dem Mobilgerät verloren gehen. In Sichtbarkeit, die andere aufbauen, während das eigene System statische Beschreibungstexte ohne Schema-Markup liefert.
Was viele unterschätzen: Eine Migration lässt sich kalkulieren. Das Abwarten nicht.
Während Wettbewerber ihre Produktdaten strukturiert über ein PIM ausspielen — maschinenlesbar für Google AI Overviews, ChatGPT und Perplexity — wird der eigene Rückstand mit jedem Quartal größer. Nicht dramatisch. Aber stetig.
Nik the Greek: Familienunternehmen mit 30.000 Kunden und einem Shop am Limit
Nik the Greek GmbH, familiengeführt, seit über 40 Jahren im Geschäft. Mediterrane Spezialitäten — Olivenöl, Feta, Antipasti. 30.000 Kundinnen und Kunden, knapp 7.000 Produkte. Über 19.000 Bewertungen bei Trusted Shops, Schnitt 4,92 von 5. Ein Unternehmen, dem seine Kunden vertrauen.
Das Ausgangssystem: xt:Commerce. Funktional, aber strategisch am Ende seiner Entwicklungsperspektive. Zwischen Shop, Pimcore PIM und ERP liefen die Daten manuell. Die Mobile-Performance war schwach. Und das Entwickler-Ökosystem hinter xt:Commerce wurde schlicht nicht mehr weiterentwickelt.
Die Frage war also nicht ob migriert wird. Sondern wie — ohne 30.000 gewachsene Kundenbeziehungen zu gefährden.
Shopware-6-Migration mit Blackbit: Was konkret umgesetzt wurde
Blackbit digital Commerce hat das Replattforming von Nik the Greek auf Shopware 6 umgesetzt — inklusive Pimcore-PIM-Anbindung, ERP-Integration und Hosting auf europäischer Kubernetes-Infrastruktur.
Ein Detail, das leicht übersehen wird: Das bewährte Shop-Design wurde 1:1 übernommen. Kein neues Layout, keine neue Navigation. Für die Kunden hat sich nichts verändert — und genau das war Absicht. Der Vertrauensbruch, den viele Händler bei Relaunches riskieren, fand hier nicht statt.
Im Hintergrund entstand eine komplett neue technische Basis. Der Blackbit Shopware-Pimcore Connector verbindet Shopware 6 und Pimcore PIM vollautomatisiert und bidirektional — Produktdaten, Kategorien, Bestände und Preise synchronisieren sich ohne manuellen Eingriff. Die Lösung ist updateresistent und wird aktiv weiterentwickelt.
Der Go-live selbst? Vier Stunden geplantes Wartungsfenster. Kein Datenverlust, keine verlängerte Downtime.
Ergebnisse der Shopware-Migration von Nik the Greek
Nik the Greek hat mit Blackbit 30.000 Kunden und 6.954 Produkte von xt:Commerce auf Shopware 6 migriert — mit vier Stunden geplantem Wartungsfenster, vollautomatisiertem Datenfluss zwischen Shop, Pimcore PIM und ERP, verbesserter Mobile-Performance und einer sauberen SEO- und GEO-Grundlage für KI-Sichtbarkeit.
Pimcore dient als Single Source of Truth für alle Produktdaten. Das bedeutet: konsistente, vollständig attributierte und maschinenlesbare Inhalte — eine Voraussetzung dafür, dass KI-Antwortsysteme wie Google AI Overviews, ChatGPT oder Perplexity diese Daten überhaupt verarbeiten und ausspielen können.
Das Hosting läuft auf dem Blackbit Kubernetes-Stack bei Scaleway — europäische Cloud, kein US CLOUD Act, elastisch skalierbar.
Warum das für Sie relevant ist
Wenn Sie gerade in einer ähnlichen Situation stecken — der Shop läuft, aber die Plattform bremst — dann lohnt sich ein Blick auf die konkreten Entscheidungen hinter diesem Projekt.
Welche Architektur gewählt wurde und warum. Wie der automatisierte Datenfluss zwischen Shopware 6, Pimcore und ERP im Detail funktioniert. Was die Migration für SEO- und AI-Sichtbarkeit bedeutet. Wie die TCO-Rechnung zwischen Legacy und Shopware 6 aussieht.
