Pimcore DAM – ein zentraler Ort für alle digitalen Assets
Bilder, Videos, Dokumente und 3D-Daten in einem System verwalten, statt in E-Mail-Anhängen, Cloud-Ordnern und Marketing-Laufwerken zu suchen: Pimcore DAM zentralisiert Ihre Markeninhalte und spielt sie automatisch in Website, Shop, Print und Marktplätzen aus – integriert mit PIM, CMS und Commerce statt als isolierte Insellösung.











Was ist ein DAM – und wie unterscheidet es sich von einem PIM-System?
Ein Digital Asset Management System (DAM) verwaltet digitale Dateien wie Bilder, Videos und Dokumente – inklusive Metadaten, Versionen, Nutzungsrechten und Freigabe-Workflows. Ein Product Information Management System (PIM) verwaltet dagegen strukturierte Produktinformationen wie Attribute, Beschreibungstexte und Varianten und veröffentlicht diese in Vertriebskanälen. Beide Systeme ergänzen sich: Produktdaten leben im PIM, die dazugehörigen Bilder, Videos und Datenblätter im DAM – sauber miteinander verknüpft.
Die Pimcore-DAM-Kernfunktionen im Überblick
Zentrale Asset-Verwaltung
Alle digitalen Assets in einem durchsuchbaren Repository – zugänglich über die webbasierte Oberfläche oder als WebDAV-Netzlaufwerk direkt am Arbeitsplatz, z. B. für den Zugriff aus Adobe InDesign.
Automatische Formatkonvertierung & Vorschau
Pimcore erkennt über 200 Dateiformate und erzeugt automatisch Vorschauen für Bilder, Videos (Transcoding via FFmpeg), Office-Dokumente und PDFs. Farbraumkonvertierung (RGB↔CMYK) sowie automatische Wasserzeichen und Copyright-Vermerke inklusive.
Metadaten, Tags & Rechteverwaltung
Flexibel konfigurierbares Metadaten-Modell (Enterprise Asset Metadata) plus zentral definierbare Tags für Filterung und Auffindbarkeit. Lizenz- und Nutzungsrechte werden strukturiert als Metadaten gepflegt, Freigaben rollenbasiert gesteuert.
Asset Experience Portals & Markenportale
Konfigurierbare Portale geben internen Teams, Agenturen, Lieferanten und Presse kontrollierten Echtzeit-Zugriff auf freigegebene Assets – inklusive Suche, Filter und Freigabe-Download, ohne dass Dritte Zugriff auf das Pimcore-Backend benötigen.
Versionierung & Workflows
Jede Änderung erzeugt eine neue Version, Änderungen sind jederzeit rückgängig zu machen. Ein visueller Workflow-Designer steuert Freigabeprozesse und Asset-Lebenszyklen, inklusive Anbindung an Teams und Slack.
Integration & API-Zugriff
Native Nutzung in Pimcore CMS, PIM und Commerce ohne separate Schnittstelle; externe Systeme und Frontends greifen headless über REST und GraphQL (Pimcore Data Hub) auf Assets zu.
Anerkannt von unabhängigen Analysten
Experience Portal & Data Director: Assets für Partner und Systeme automatisiert bereitstellen
Blackbit konfiguriert für Sie das native Pimcore Experience Portal als Zugangspunkt für Dritte: Lieferanten, Presse und Vertriebspartner erhalten darüber individuellen, kontrollierten Zugriff auf freigegebene Assets – ohne eigenen Pimcore-Zugang und ohne separates Zusatzmodul. In Kombination mit dem Blackbit Data Director lassen sich Assets zudem automatisiert aus SFTPOrdnern importieren, per Dateiname passenden Produkten zuordnen und als Bild- oder Dokumenten-Feeds an Marktplätze und Partnersysteme exportieren – ohne Individualentwicklung.
Wann lohnt sich Pimcore DAM?
In unseren drei Fallstudien zum Pimcore Digital Asset Management (DAM) wird sichtbar, wie Unternehmen ihre Medienbestände zentral organisieren und damit konsistente Markenauftritte sowie effiziente Content-Prozesse schaffen. Die drei Projekte zeigen, wie aus verteilten Bild-, Video- und Dokumentenarchiven eine verlässliche Asset- und Datenbasis wird, die Freigaben beschleunigt, Fehler reduziert und die kanalübergreifende Ausspielung deutlich vereinfacht.
Strukturierte Übernahme bestehender Bild- und Dokumentenbestände in ein zentrales System
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Dieselben Assets für Online-Shop und Katalogproduktion nutzen – siehe Referenz Antonio Viani Importe.
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Eigener Kubernetes-Cluster auf Scaleway (EU)
Blackbit betreibt Pimcore im eigenen Kubernetes-Cluster auf Scaleway-Infrastruktur – DSGVO-konform, NIS2-ready, ohne US-CLOUD-Act. Kein AWS. Kein Azure. Ausschließlich europäische Infrastruktur.Antworten für Entscheider
Ein DAM verwaltet Mediendateien wie Bilder, Videos und Dokumente inklusive Metadaten, Versionen und Nutzungsrechten. Ein PIM verwaltet strukturierte Produktinformationen wie Attribute und Beschreibungstexte. Bei Pimcore sind beide Module nativ miteinander verknüpft – ohne Datenkopie.
Pimcore erkennt über 200 Dateiformate und erzeugt automatische Vorschauen für gängige Bild- und Videoformate (u. a. JPG, PNG, PSD, TIFF, SVG, MP4, MOV) sowie Office-Dokumente, PDFs und je nach Konfiguration spezialisierte Formate wie 3D- und AR-Daten.
Ja, der Kern von Pimcore DAM basiert auf der Pimcore Open Core License (POCL) und ist quelloffen einsehbar. Für Unternehmen ab 5 Mio. € Jahresumsatz ist ab Version 2025.1 eine kommerzielle Lizenz erforderlich.
Ja. Über den Blackbit Data Director lassen sich Assets automatisiert aus SFTP-Quellen, ZIP-Archiven oder APIs importieren; über Asset Experience Portals können Partner und Presse kontrolliert darauf zugreifen.
Über die webbasierte Pimcore-Oberfläche oder ein WebDAV-Netzlaufwerk am Arbeitsplatz – Letzteres ermöglicht direkten Zugriff aus gewohnten Programmen wie Adobe InDesign oder dem Datei-Explorer.

