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Technical Solutions Lead: Jan-Luca Klees
Kerstin Schmitz03.03.264 min read

Wie Jan-Luca Entwickler-Herausforderungen in Kundennutzen verwandelt

Schnellere Projekte, stabilerer Code, weniger Reibung: Jan-Luca sorgt dafür, dass unsere Entwicklerteams auf höchstem Niveau liefern – damit Ihre B2B-Shops performant, wartbar und zukunftssicher werden.

Technical Solutions Lead: Jan-Luca Klees

Wenn man Jan-Luca trifft, merkt man schnell: Struktur ist für ihn keine Einschränkung, sondern Freiheit. Als Technical Solutions Lead gestaltet er die Arbeitsumgebung, in der unsere Entwickler:innen ihre beste Arbeit leisten – mit klaren Prozessen, pragmatischen Standards und dem Blick fürs Wesentliche. Und ja, eine 2-Liter-Wasserflasche und ein CO₂-Messgerät gehören zu seinem minimalistischen Setup dazu.

Jan-Luca, dein Jobtitel ist ziemlich speziell – was genau machst du?
Ich sorge dafür, dass unsere Entwickler:innen effizient, qualitätsbewusst und mit Freude arbeiten können. Kurz gesagt: Ich gestalte Strukturen und Prozesse, damit alle das tun können, was sie am besten können – ohne sich im Chaos zu verlieren. Für unsere Kund:innen bedeutet das: kürzere Entwicklungszeiten, weniger Bugs, bessere Code-Qualität. Wenn ein Team gut organisiert ist, merkt man das direkt am Projektergebnis.

Wie kam es zu dieser Rolle? Du hast ja einen spannenden Weg hinter dir.
Ich baue seit der Schulzeit freiberuflich Websites – über zehn Jahre bin ich jetzt in der IT- und Softwareentwicklung unterwegs: als Programmierer, Tech-Lead, Projekt-Manager, Product Owner. Mein Schwerpunkt war immer: Teams und Systeme strukturieren. Ich verstehe beide Seiten – die technische Machbarkeit und die Business-Anforderungen. Das hilft enorm, wenn es darum geht, Projekte pragmatisch aufzusetzen. Für Kund:innen bedeutet das: realistische Einschätzungen, keine Over-Engineering-Eskapaden, und Lösungen, die tatsächlich wartbar bleiben.

Du hast theoretische Informatik studiert – und dann abgebrochen. Was war da los?
War einfach nicht das Richtige für mich. Aber es hatte auch etwas Gutes: Ich habe dadurch Japanisch gelernt – und so meine Frau kennengelernt. (lacht) Aktuell studiere ich IT-Management, das passt viel besser zu dem, was ich wirklich mache.

Japanisch – das ist ungewöhnlich. Woher kommt das Interesse?
Ich lerne und spreche jetzt seit zehn Jahren Japanisch. Vielleicht brauchen wir es ja irgendwann, wenn Blackbit neue Märkte erobert. Bis dahin ist es einfach eine schöne Verbindung zu meiner Frau – und zu einer Kultur, die ich faszinierend finde.

Du arbeitest oft im Homeoffice – wie sieht für dich ein perfekter Tag aus?
Wenn ich konzentriert arbeiten kann und trotzdem meine Familie um mich habe: Work-Life-Balance in Reinform. Meine Freizeit ist ohnehin knapp, weil ich nebenbei noch studiere. Am liebsten verbringe ich sie mit meiner Frau und meiner kleinen Tochter – oder ich tobe mich handwerklich aus. Prozessmanagement im Alltag, sozusagen. (grinst)

Prozessmanagement im Alltag – das klingt sehr nach dir. Wie würdest du dich selbst beschreiben?
Guter Zuhörer, sehr strukturiert, zuverlässig. Ich erlebe die Welt in Systemen – ich denke sie und optimiere sie. Das gilt für Code genauso wie für den Alltag. Mein Schreibtisch ist minimalistisch: Arbeitsgerät, 2-Liter-Wasserflasche, CO₂-Messgerät. Fertig.

Welche Tools helfen dir dabei, den Überblick zu behalten?
Ich bin da pragmatisch. Für die Organisation: Teams, Jira, Kalender. Für die Arbeit selbst: ChatGPT und PhpStorm. Und um nichts zu vergessen: Todoist – beste To-do-App überhaupt. Ohne die wäre ich aufgeschmissen.

Wenn du so auf Struktur stehst – würdest du sagen, dein Job ist eher Kunst oder Wissenschaft?
Eine ausgewogene Mischung: Kreative Lösungsfindung mit wissenschaftlichem Fundament. Manchmal braucht man auch ein gutes Bauchgefühl – aber immer auf Basis von Daten und Erfahrung.

Was nervt dich in der modernen Softwareentwicklung?
Komplexität, die keinen echten Nutzen bringt. Moderne Autos vollgestopft mit Technik, die man nur noch per Touch bedienen kann. Meetings, die eigentlich E-Mails sein könnten. Abstraktion im Code, die niemand braucht. Ich bin ein großer Fan von Pragmatismus: Wenn etwas funktioniert und wartbar ist, braucht es keine zusätzliche Komplexität. Unsere Kund:innen zahlen nicht für elegante Architekturen – sie zahlen für Shops, die laufen und Umsatz bringen.

Du hast gesagt, du bewunderst eine Superkraft deiner Frau – welche?
Ja! Mich fasziniert, wie gut sie mit fehlender Struktur umgehen kann. Während ich noch anhalte, beobachte und nachdenke, wie eine Struktur hier aussehen könnte, ist sie längst fertig mit dem, was eigentlich gemacht werden musste. Diese Fähigkeit hätte ich gern.

Wenn du ein Tier wärst – welches?
Am liebsten ein Golden Retriever. Passender ist aber wohl ein Biber – pragmatisch, baut Systeme und Strukturen, die das Leben sicher und stabil machen. (lacht)

Wenn du mit einer berühmten Persönlichkeit zu Abend essen könntest, wer wäre es?
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer: Ich würde ihn fragen, warum er vor der Frankfurter Börse Saxofon gespielt hat. (grinst)

Welchen Rat würdest du deinem jüngeren Ich geben?
Kein Abi machen, sondern direkt eine Ausbildung, in der ich Programmieren lerne. Erst Geld verdienen, schnell eigenständig werden – und dann das Leben genießen. Aber: Unbedingt Japanisch lernen! Das hat mich schließlich zu meiner Frau geführt.

Was steht auf deiner Bucket List?
Familie vergrößern – und mir irgendwann einen Mazda RX-7 kaufen, um ihn regelmäßig auf der Rennstrecke zu fahren. Aber vorher gibt es noch genug zu optimieren. 

Wenn du überall leben könntest – wo wäre es?
Ganz ehrlich? Zwei Straßen weiter. Da steht ein wunderschönes Natursteinhaus. (lacht)

Zum Schluss: Welchen Titel hätte deine Autobiografie?
„Fullstack Human"

Und was hebt deine Stimmung?
Meine Familie – und die kleinen Erfolge im Alltag.

Agenturalltag nicht ohne?
Gelassenheit – und Speiseeis.

Jan-Luca bringt Struktur, Klarheit und pragmatisches System-Denken in unser Entwicklerteam – und damit mehr Geschwindigkeit und Qualität in Ihre Projekte. Willkommen im Team, Jan-Luca!

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Kerstin Schmitz
Kerstin ist Mediendesignerin und Korrektorin – was bei Blackbit in lateinischen Buchstaben gesetzt wurde, hat ihr strenges Adlerauge gesehen. Ihre Sorgfalt erwächst aus inniger Liebe zur Sprache. Und weil im Krieg und in der Liebe alles erlaubt ist, zückt sie gnadenlos den Rotstift im Kampf gegen schräge Formulierungen, schiefe Metaphern und hinkende Vergleiche.
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