Digital Commerce Blog - Blackbit

Blackbit Data Director: jetzt mit Pimcore Studio UI

Geschrieben von Dennis Korbginski | 16.10.26

Es ist soweit: Der Blackbit Data Director für Pimcore läuft in der Studio UI. Version 4 bringt die komplett neu gebaute Oberfläche – ab Pimcore Platform 2025.4.

Version 4.0 bringt die Studio UI

Der Blackbit Data Director für Pimcore ist ab Version 4 in der Studio UI verfügbar. Voraussetzung ist Pimcore Platform 2025.4 oder neuer. Die klassische ExtJS-Oberfläche ist in Version 4 nicht mehr enthalten.

Neu ist die Oberfläche, nicht das Produkt. Import- und Export-Engine, die Syntax der Data Query Selectors, das Format der Mapping-Konfiguration, die Rohdatenhaltung und die REST-API bleiben unverändert.

Was die neue Oberfläche kann

  • Dataports finden statt suchen
    Auch bei hundert Dataports ist der richtige in Sekunden gefunden. Ein durchsuchbarer, gruppierter Baum zeigt alle konfigurierten Dataports. Die Suche verarbeitet mehrere Begriffe und filtert Gruppen und Einzeleinträge gleichzeitig. Anlegen, Kopieren inklusive aller Feldmappings und Rohdatenfelder, und Löschen laufen direkt über den Baum.
  • Mapping-Editor für alle gängigen Feldtypen
    Auch komplexe Strukturen bilden Sie ohne Umweg ab: Skalare, Relationen, Feldsammlungen, Blöcke, Objektbausteine, Classification Store, Medien und berechnete Werte. Die Eingabe von Data Query Selectors behält die bekannte Syntax, die Autovervollständigung schlägt jetzt deutlich zuverlässiger vor.
  • Vorschau, bevor etwas passiert
    Sie sehen vorab, was Ihr Mapping produziert, statt es im Testlauf herauszufinden: Ein eigener Tab zeigt Beispiel-Rohdaten aus der Quelle und daneben das Pimcore-Element, das durch das aktuelle Mapping daraus entstehen würde. Ohne Speichern, ohne Lauf.
  • Läufe starten und dabei zusehen
    Sie sehen während des Imports, wo er steht, statt auf das Ergebnis zu warten. Ein Formular passend zum Quelltyp führt durch die nötigen Angaben – Dateiupload, SQL-Filter mit Sprachauswahl oder einfache Parameter, optional als Dry-Run. Die Laufhistorie je Dataport aktualisiert sich während eines laufenden Imports selbst und zeigt Status, Fortschritt, Fehleranzahl und Zeitstempel, mit Filtern und Abbruch für laufende Vorgänge.
  • Nachvollziehen, was ein Lauf verändert hat
    Fehlerhafte Datensätze finden Sie mit einem Klick statt im Log: Die Detailansicht eines Laufs verlinkt jeden Fehler direkt auf das betroffene Pimcore-Element und zeigt Änderungen auf Feldebene als farbige Diffs. Exportdateien lassen sich herunterladen und vorab ansehen, Upload-Importe mit derselben Datei per Klick wiederholen.
  • Rechte trennen Ausführung und Konfiguration
    Fachanwender starten Importe selbst, ohne Zugriff auf Zugangsdaten: Nutzer mit reinem Ausführungsrecht starten einen Dataport, ohne die Zugangsdaten der Quelle zu sehen.

Anschauen, bevor Sie umsteigen

Probieren Sie die neue Oberfläche in unserer Demo-Installation aus, ohne eigenes Setup: Dataports anlegen, Mappings bauen, die Vorschau nutzen, einen Lauf starten und in der Detailansicht nachsehen, was er verändert hat. Die Installation wird alle 24 Stunden zurückgesetzt.

Für Rückmeldungen sind wir dankbar. Was fehlt Ihnen, was ist umständlich, was funktioniert bei Ihnen anders als erwartet? Jede Beobachtung aus dem echten Arbeitsalltag hilft uns, die nächsten Releases richtig zu priorisieren.

 

Was noch nicht portiert ist

Version 4 ist der erste Release auf Studio UI. Diese Funktionen aus der klassischen Oberfläche sind noch nicht enthalten:

Das Zurücknehmen von Importen, also das Rückgängigmachen der im Import geänderten Felder bei den betroffenen Objekten. Import und Export per Rechtsklick im Objekt-, Asset- und Dokumentbaum sowie die Schnellaktionen in der Element-Toolbar. Object-Wizard-Dataports – sie fallen auf ein einfaches Textfeld für den Parameter zurück. Die Dashboard-Portlets für Fehler- und Queue-Monitor und getaggte Elemente. Die interaktive Nachbearbeitung eines Dry-Runs, also das Sperren eines Feldes, dauerhafte Ignorieren eines Werts oder Zurückschreiben – ein Dry-Run-Schalter auf einem echten Lauf funktioniert bereits. Die Integration mit Pimcores Grid-Konfigurationen für Export und Import; der reguläre Feed-Export in XML, JSON, CSV und Excel ist davon nicht betroffen. Dataports auf Basis von Custom Reports. Versionshistorie und Wiederherstellung von Dataport-Konfigurationen. Die Verwaltung der REST-API-Keys und die OpenAPI-Dokumentation je Dataport über die Oberfläche – die REST-API selbst ist unverändert. Die Visualisierung von Mapping-Abhängigkeiten. Die Benachrichtigungen. Die Objektvorschau. Die Integrationen mit dem Pimcore Process Manager und dem FormBuilder. Die platzhalterfähigen Feldtypen im Studio-Objekteditor, also die Eingabe- und WYSIWYG-Felder mit Variablen und das HTML-Container-Layoutfeld. Und die Search-by-Field-Integration.

Alle Punkte stehen auf der Roadmap. Die vollständige Übersicht finden Sie  in der Dokumentation : dort sind alle Kapitel gekennzeichnet, die sich aktuell nur auf die klassische Oberfläche beziehen.

Wenn einer dieser Punkte für einen Ihrer Workflows wesentlich ist,  sprechen Sie uns an – dann klären wir gemeinsam, wie sich das priorisieren lässt.

Ein Hinweis für Installationen auf Pimcore 2025.4

Platform Version 2025.4 ist die LTS-Version und enthält beide Oberflächen. Version 4 bringt nur die Studio-Variante mit. Wer dort heute in der klassischen Admin UI arbeitet, sollte vor der Installation auf Studio wechseln. Für Installationen unterhalb von 2025.4 bricht Composer die Installation mit einer Fehlermeldung ab. Hier ist ein Pimcore-Upgrade die Voraussetzung.

Alle Details finden Sie im Changelog.

Fazit

Version 4 macht den Blackbit Data Director bereit für die Pimcore-Generation, in der die klassische Oberfläche nicht mehr existiert. Der Funktionsumfang der Studio UI deckt den täglichen Betrieb ab: Konfiguration, Mapping, Vorschau, Ausführung und Fehleranalyse. Einzelne Komfortfunktionen aus der klassischen Oberfläche folgen in den nächsten Releases. Wer jetzt prüft, welche davon im eigenen Setup tatsächlich im Einsatz sind, plant den Umstieg ohne Überraschung.

Tutorials zum Data Director in der Blackbit Academy

Weitere hilfreiche Tipps zur Anwendung des Blackbit Data Director für Pimcore bieten unsere Video-Tutorials in der Blackbit Academy, der Zugang ist kostenlos – ein Account genügt, den Sie sich selbst anlegen können. Die Tutorials zeigen die klassische Oberfläche, gelten inhaltlich aber weiter: Engine, Selektor-Syntax und Mapping-Logik sind unverändert.

Kein Update mehr verpassen

Die noch nicht portierten Funktionen setzen wir Schritt für Schritt um – jeder Release schließt weitere Lücken zur klassischen Oberfläche. Wenn Sie mitbekommen möchten, wann die für Sie relevante Funktion in der Studio UI ankommt, abonnieren Sie unseren Newsletter. So bleiben Sie informiert über Releases, Best Practices und Einblicke aus der Entwicklung.

 

Sie kennen den Blackbit Data Director für Pimcore noch nicht?

Der Blackbit Data Director für Pimcore ist das Import- und Export-Bundle für Installationen, die Daten aus mehreren Quellsystemen zusammenführen und automatisiert pflegen. In einer individuellen Demo zeigen wir Ihnen, welche Möglichkeiten er in Ihrem Setup bietet.

Sprechen Sie uns an